Der Mensch braucht Geschichten – 100 Jahre Otfried Preußler

Kurz vor Weihnachten besuchte die Klasse MI 201 die wunderbar gestaltete Sonderausstellung „Der Mensch braucht Geschichten“ im Kulturwerk der Staatsbibliothek Unter den Linden.

Wer kennt sie nicht, die kleine Hexe, den Wassermann, das Gespenst, den Räuber Hotzenplotz oder Krabat? Sie alle sind Figuren von Otfried Preußler, dem großen Geschichtenerzähler, dessen Bücher in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden. Fast 150 Umzugskartons übergab die Familie Preußler der Staatsbibliothek. Manuskripte, Zeichnungen, Erstausgaben, Übersetzungen, Briefe, Notizen, CDs, Tonkassetten, Schallplatten, Spiele, Briefmarken, Auszeichnungen, u.v.a.m. geben einen vielfältigen Einblick in Leben und Werk Preußlers. Vor allem die Zeichnungen begeistern die Besucher*innen der Ausstellung. Ein wenig stöbern in diesem umfangreichen Nachlass kann man hier: https://blog.sbb.berlin/otfried_preussler_100/

Sehenswert sind natürlich auch die anderen Ausstellungsstücke aus den Sammlungen der Staatsbibliothek, die in der Dauerausstellung des Kulturwerks präsentiert werden.  Der Eintritt zum Kulturwerk ist frei.

Chat GPT und Co. im Wannseeforum

Unter dem Titel „Lifehack Digitalisierung – #howto Diversität leben in der digitalisierten Welt“ fand in diesem Jahr das Juni-Seminar mit den Klassen MI 201 und 203 im wannseeFORUM statt. Einen tieferen Einblick in den Arbeitsprozess und Ergebnisse aus den Werkstätten Audio/Podcast, Analoge Schwarz-Weiß-Fotografie, Analoge Spielentwicklung und Dokumentarische Fotografie/Posterkampagne gibt es hier.

Nachhaltigkeit in Bibliotheken

Die Klasse MI 202 hat sich in einem Mini-Projekt mit dem Thema Nachhaltigkeit in Bibliotheken auseinandergesetzt. Im Rahmen des Projekts wurden ausgewählte Bibliotheken und Workshops der SUSTAINABILITY DAYS der FU Berlin besucht. Ergebnisse gibt es hier.

Neueröffnung des Medizinhistorischen Instituts

Am 16. Juni besuchten wir Meddoku-FaMIs das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité zur Neueröffnung. Schon um 10 Uhr, als es öffnete, war sehr viel los. In zwei Dauer- und einer Sonderausstellung gab es viel zu sehen und zu lernen. In den Dauerausstellungen gab es vor allem Präparate zu bestaunen, die zum Teil noch Original von Rudolf Virchow stammen. Außerdem wurden auch Verfahren und Methoden erläutert sowie Operationsbesteck und andere medizinische Geräte ausgestellt. In der wechselnden Sonderausstellung geht es aktuell um das Thema Gehirn. Neben Erklärungen und Modellen gibt es auch hier zahlreiche Präparate.

Leider darf im Museum nicht fotografiert werden (was aber auch verständlich ist, da es sich bei den Präparaten vielfach um echte Körperteile handelt), deshalb konnten wir nur das Gebäude von außen festhalten, was aber ebenfalls sehr schön neu gemacht wurde! Die Exponate sind sehr eindrucksvoll und mit medizinischen Vorkenntnissen nochmal interessanter, aber auch ohne gut zu verstehen – es gibt umfangreiche Erklärungen. Wir empfehlen allen Interessierten einen Besuch!

Anna, Lara und Marie (MI 201)

Louise-Schroeder-Schule Berlin • Projektergebnisse aus der schulischen Ausbildung